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Dr. med. Zarling erklärt einer Patientin in einem Buch die Organe des Menschen

Leistungen unserer
gastro­enterologischen Praxis

Koloskopie

Darmspiegelung

Die Koloskopie ist eine Untersuchung des gesamten Dickdarms und des angren­zen­den Dünndarms welche mittels hoch­auf­lösen­der Video­endos­kopie erfolgt.

Eine wichtige Bedeutung hat die Darm­spiege­lung im Rahmen einer Vor­sorge, da hierbei Darmpolypen, welche teilweise gutartig sind oder bereits Krebsvorstufen enthalten können, sicher entdeckt und gezielt entfernt werden können.

Eine Darmspiegelung kommt zum Einsatz zur Abklärung von Be­schwerden wie:

  • Verstopfung,
  • Durchfall,
  • Bauchschmerzen oder Darmblutungen.

Wir bieten Ihnen auch eine kombinierte Magen-und Darmspiegelung an. 

Dr. med. Carsten Zarling erklärt einer Patienten an einem Darmmodell den Ablauf einer Darmspiegelung
Wie wird eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchgeführt?

Darmentleerung vor der Koloskopie

Um die Darmschleimhaut vollständig und gut beurteilen zu können, muss zunächst eine Darmentleerung erfolgen. Hierfür wird am Vortag und am Morgen der Untersuchung ein spezielles Abführmittel verabreicht. Danach darf der Patient nur noch klare Flüssigkeiten wie Mineral­wasser, Tee, klare Säfte oder Brühe zu sich nehmen.


Ablauf einer Koloskopie

Bei der Darmspiegelung wird ein flexibler Schlauch, das Video­endos­kop, welches einen Durchmesser von 1,2 cm und eine Länge von 1,5 m hat, über den After in den Darm ein­ge­führt und dann bis zum Blind­darm­bereich, dem Coecum, vor­ge­schoben.

Durch das hochauflösende Bild des Videoendoskops können Ent­zün­dungen der Darmschleimhaut sowie Tumore oder Polypen sehr genau erkannt werden.

Über einen Arbeitskanal am Endoskop können dann bereits während der Untersuchung Polypen entfernt oder Gewebeproben schmerzfrei entnommen werden.

Die genaue Analyse der Polypen sowie der Gewebeproben erfolgt in einem patho­logischen Institut und kann bis zu einer Woche dauern.


Sedierung während der Koloskopie

Wir führen die Untersuchung in einer Sedierung (Schlafspritze) mit dem Medikament Propofol durch.

Zudem benutzen wir bei der Koloskopie das medizinische Gas CO2 (Kohlendioxid), um den Darm zu entfalten. Im Gegensatz zu der früher verwendeten Raumluft wird CO2 sehr schnell aus dem Darm aufgenommen und dann rasch und vollständig unbemerkt über die Lunge wieder abgeatmet.

Dieser Effekt beginnt bereits während der Untersuchung und verhindert nahezu vollständig das Auftreten von Blähungen und Bauchschmerzen.


Dauer der Koloskopie

Insgesamt dauert die Untersuchung nicht länger als 10 bis 20 Minuten.

Bitte beachten Sie, dass Sie im Falle einer Sedierung eine erwachsene Begleitperson für Ihre Abholung nach der Untersuchung benötigen.

Nach der Untersuchung haben Sie die Möglichkeit, sich in unserem Ruheraum auszuruhen.

Anschließend erfolgt dann das ärzt­liche Abschlussgespräch und Sie dürfen, wenn nicht anders ver­ein­bart, wieder essen und trinken.

Warum ist die Darmkrebsvorsorge wichtig?

Der Darmkrebs gehört weltweit zu den häufigsten Krebserkrankungen und entsteht meist über viele Jahre hinweg aus zunächst gutartigen Polypen.

Dabei wächst der Darmkrebs grund­sätzlich sehr langsam, sodass er lange keinerlei Be­schwer­den ver­ur­sacht. Wenn dann jedoch Symptome wie Schmerzen, Gewichtsverlust oder wechselndes Stuhlverhalten auf­treten, können Polypen schon sehr groß oder entartet sein. Entartete Polypen, sogenannte Adenome oder auch Darmkrebs, lassen sich dann nicht mehr endoskopisch, also in der Darmspiegelung, entfernen.


Kostenübernahme durch die Krankenkassen

Daher gilt bei Darmkrebs, je früher er entdeckt wird desto besser sind die Heilungs­chancen. Deshalb gehört die Früh­erken­nung von Darmkrebs seit 2002 zum festen Bestandteil des Früh­erken­nungs­programms der gesetzlichen Krankenkassen.

Wann sollte eine Vorsorgekoloskopie erfolgen?

Aufgrund vieler medizinischer Studien fand man heraus, dass Darmpolypen bei Menschen über dem 50. Lebensjahr weit verbreitet sind. Dies hat dazu geführt, dass in den Gesund­heits­richt­linien des Gemeinsamen Bundesausschusses die Vorsorge­kolos­kopie bei Män­nern ab dem vollendeten 50. Lebensjahr und bei Frauen seit dem 01.04.2025 auch ab dem vollendeten 50. Lebens­jahr (vormals 55. Lebensjahr) aus­drück­lich empfohlen wird.

Die in der Darmspiegelung fest­ge­stellten Polypen, welche schon Krebs­vorstufen in sich tragen, sogenannte Adenome, können dann vollständig entfernt werden. So kann man mit der Koloskopie aktiv die Ent­stehung von Darmkrebs verhindern.

Gastroskopie

Magenspiegelung

Die Gastroskopie (Magenspiegelung) wird hauptsächlich zur Abklärung der Ursachen von Beschwerden und krankhaften Veränderungen

  • in der Speisröhre,
  • im Magen
  • und im Zwölffingerdarm durchgeführt.

Die Gastroskopie kann dabei auch zur Therapie von akuten Magen­blutungen oder Verengungen in der Speiseröhre oder im Magen durch­geführt werden.

Zusätzlich wird sie in der opera­tions­vor­berei­tenden Abklärung oder in der post­opera­tiven Nachsorge und als Kon­troll­untersuchung an­ge­wendet.

Symptome für die Indikation einer Magenspiegelung:

  • Schluckstörungen,
  • Magenschmerzen,
  • Völlegefühl,
  • Übelkeit/Erbrechen,
  • Sodbrennen,
  • saures- und nichtsaures Aufstoßen
  • sowie Blutarmut oder schwarzer Stuhlgang.
Detailaufnahme der Gerätschaften für eine Gastroskopie
Ablauf einer Magenspiegelung (Gastroskopie)

Bei der Magenspiegelung werden die Speiseröhre, der Magen und der Zwölf­finger­darm untersucht. Hierbei wird ein flexibles Video-Endoskop unter lokaler Betäubung des Rachens oder im Rahmen einer Sedierung über den Mund in die Speiseröhre eingeführt.

An der Spitze des Endoskops be­fin­det sich eine Optik mit Kamera, deren Bilder auf einen Monitor über­tragen werden. Das Gastroskop, welches einen Gesamt­durch­messer von ca. 1 cm hat, verfügt darüber hinaus über Arbeitskanäle, durch die z. B. mit einer Biopsie­zange Gewebe­proben schmerzlos entnommen werden können.

Diese dienen dann zum Nachweis von Krebsvorstufen, einer Zöliakie oder Helicobacter pylori, einem Bakterium was Magen­schleim­haut­ent­zün­dungen und Magengeschwüre verursachen kann.

Die Untersuchung ist nicht schmerz­haft und dauert inklusive der Vorbereitungszeit durchschnittlich 15 min. Das Verfahren gilt als sehr sicher.

Sedierung während einer Magenspiegelung

Um eine ruhige Untersuchung zu gewähr­leisten und den Würgereiz zu unter­drücken, empfehlen wir eine Sedierung. Alternativ kann die Unter­suchung mit einer örtlichen Be­täu­bung der Rachen­schleim­haut durch­geführt werden.

Bitte beachten Sie, dass Sie im Falle einer Sedierung eine erwachsene Begleitperson für Ihre Abholung nach der Untersuchung benötigen.

Nach einer Magenspiegelung

Nach der Untersuchung haben Sie die Möglichkeit, sich in unserem Ruheraum auszuruhen. An­schlie­ßend erfolgt dann das Ab­schluss­gespräch mit dem Arzt.

Sofern nicht anders vereinbart, dürfen Sie im Anschluss wieder essen und trinken.

Kombinierte Magen-und Darmspiegelung

Wir empfehlen grundsätzlich immer eine Endoskopie unter Sedierung durchführen zu lassen, da diese für Sie komplett schmerz­frei und gut verträglich ist und Sie diese „im Schlaf“ problemlos bewältigen.

In vielen Fragestellungen (z. B. Blut im Stuhl, un­kla­ren Bauch­schmerzen) ist zur umfassenden Ab­klä­rung der Ursache sowohl eine Magen- als auch eine Darm­spiegelung notwendig.

Wir bieten Ihnen daher die kom­bi­nier­te Magen- und Darm­spiegelung in einer Untersuchung an. Diese bie­tet Ihnen zusätzlich neben einer zeit­li­chen Er­spar­nis auch den Vorteil einer nur einmalig not­wen­digen Un­ter­suchungsvorbereitung (Einnahme der Ab­führ­lösung, Nahrungskarenz etc.).

Weniger schmerzhafte Blähungen dank CO2-Insufflation

Um den Darm gut zu entfalten und da­durch die Schleimhaut besser beurteilen zu können, muss über das Endoskop während der Unter­suchung Luft ein­ge­geben werden.

Durch diese „Luftinsufflation“ kann es nach der Un­ter­suchung teilweise zu schmerz­haften Bläh­ungen kom­men, denn obwohl immer versucht wird, die Luft wieder abzusaugen, verbleibt mehr oder weniger ein Teil davon im Darm.

Dies ist besonders bei einer kom­bi­nier­ten Magen- und Darms­piegelung oder einer Endoskopie mit Poly­pen­ab­tragung und dadurch verlängerter Untersuchungsdauer der Fall.

Mithilfe einer neuen, neben­wir­kungs­freien medi­zi­nischen Technologie kann der Darm anstatt mit Luft mit Kohlendioxid-Gas entfaltet werden. Kohlen­dio­xid­gas wird dabei ca. 150 mal schneller, als Luft über die Darm­schleim­haut aufgenommen, über das Blut zur Lunge transportiert und dort abgeatmet.

Dieser Effekt beginnt bereits wäh­rend der Unter­suchung und ver­hin­dert nahezu vollständig das Auf­tre­ten von Blähungen und Bauch­schmerzen.

Die Insufflation von CO2 ist eine wis­senschaftlich fundierte Methode. Sie hat sich in zahlreichen me­di­zi­ni­schen Un­ter­suchungen als sicher und ef­fek­tiv er­wie­sen. Wir freuen uns daher, Ihnen diese neue Methode an­bie­ten zu können.

Sedierung

Wir behandeln Sie im Schlaf

Wenn bei Ihnen eine endoskopische Un­ter­suchung geplant ist (Magen- und/oder Darmspiegelung), dann besteht die Möglichkeit, Ihnen ein Medikament zu geben, welches dafür sorgt, dass Sie keine Schmerzen haben und die Untersuchung „ver­schlafen“. Diese Me­di­ka­men­ten­gabe nennt man Sedierung.

Grundsätzlich kann jede Magen- oder Darm­spie­gelung auch ganz ohne Se­die­rung erfolgen. Die Sedierung verbessert jedoch den Patien­ten­kom­fort und er­leich­tert die Untersuchung bei schmerz­emp­find­lichen Patien­ten.

In Studien konnte eindeutig gezeigt, werden dass bei einer Endoskopie unter Sedierung auch die Qualität und Aus­sage­kraft der Untersuchung um ein viel­faches besser ist, als ohne Sedierung.

Wir führen die intravenöse Sedierung aus­schließ­lich mit dem Medika­ment Propofol durch, welches in der Regel sehr gut ver­träg­lich ist.

Detailaufnahme einer Spritze mit dem Sedierungsmittel Propofol
Wie wirkt Propofol?

Propofol ist ein kurz wirksames Nar­kose­mittel, das in die Vene („intra­venös“) gespritzt und so dosiert wird, dass die normalen Funktionen wie Atmung und Kreislauf un­beein­träch­tigt bleiben. Seine Wirkung tritt nach nur wenigen Sekunden ein. Nach der Unter­suchung wachen Sie dann innerhalb weniger Minuten wieder auf. 

Kontinuierliche Überwachung während der Sedierung

Während einer Endoskopie unter Propofol werden Sie während der ganzen Be­hand­lung von unserem hierfür speziell ge­schul­ten und qualifizierten Personal überwacht. Ein Moni­tor misst konti­nuierlich Ihre Herzfrequenz, Ihren Blutdruck und den Sauerstoff­gehalt Ihres Blutes. 

Nach der Sedierung fühlen Sie sich in der Regel sehr gut und können in unserem Ruhe- bzw. Aufwachraum entspannt aufwachen. Anschließend erfolgt dann das ärztliche Ab­schluss­gespräch. 

Wichtiger Hinweis zur Verkehrstauglichkeit nach der Sedierung

Bitte beachten Sie, dass am Unter­suchungs­tag die aktive Teilnahme am Straßenverkehr sowie das Bedienen von Maschinen nicht erlaubt ist. Daher empfehlen wir Ihnen, sich nach dem Eingriff von einer er­wach­senen Begleitperson abholen zu lassen.

Kapselendoskopie

Siegel vom bng als zertifizierte Schwerpunktpraxis für Kapselendoskopie
Siegel vom bng als zertifizierte Schwerpunktpraxis für Kapselendoskopie

Dünndarmdarstellung per Videokapsel

Die Kapselendoskopie ist ein Ver­fahren zur Diagnose von Er­kran­kungen des Dünn­darmes. Hierbei werden die Bereiche des Magen-Darm-Traktes untersucht, die endos­kopisch, also mit einer Magen- oder Darm­spie­ge­lung nicht erreicht werden können. 

Die Videokapsel dient dabei haupt­sächlich zur Suche einer Blu­tungs­quelle bei un­klaren Eisen­mangel­zu­stän­den sowie zur Abklärung einer entzündlichen Mit­be­tei­li­gung des Dünn­darmes bei der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn.

Detailaufnahme einer Videokapsel für eine Kapselendoskopie
Wie groß ist eine Videokapsel?

Bei der Untersuchung schluckt der Patient eine Kapsel von der Größe einer Tablette, welche dann auf natürlichem Weg den gesamten Magen-Darmtrakt durchläuft.

In der 11 x 26 mm großen Kapsel befindet sich eine winzige Kamera, eine LED-Licht­quelle, ein Sender sowie eine kleine Batterie.

Untersuchungsablauf im Detail

Mit Hilfe der Kamera werden ca. 2-4 Bilder pro Sekunde aufgenommen, die dann über den Sender an einen Datenrekorder versendet werden. Diesen trägt der Patient an einem Bauchgürtel bei sich.

Die aufgenommenen Bilder können später in unserer Praxis betrachtet und aus­ge­wertet werden.

Ist eine Kapselendoskopie schmerzfrei?

Die Untersuchungsmethode ist völlig schmerzfrei, es besteht keine Belastung durch Röntgenstrahlen.

Nach circa 24 - 48 Stunden verlässt die Kapsel den Körper auf natürliche Weise.

Sonographie

Ultraschall von Bauchorganen

Die Ultraschalluntersuchung ist ein schonendes und schmerzfreies Ver­fahren, mit dem man alle Organe des Bauch­raumes darstellen kann. Hierzu gehören:

  • Leber,
  • Gallenblase und die Gallenwege,
  • Bauchspeicheldrüse,
  • Nieren
  • und Milz.

Zusätzlich kann man auch den Darm sowie die großen Blutgefäße des Bauchraumes hiermit untersuchen.

Bei der Untersuchung wird ein Ul­tra­schallkopf, welcher Ultra­schall­wellen aussendet auf die Haut aufgelegt. 

Die Ultraschallwellen werden von den verschiedenen Geweben und Struk­turen unterschiedlich re­flek­tiert, wodurch ein Bild entsteht welches die Beurteilung der Organe ermöglicht.

Die Sonographie kann dabei sowohl zur Abklärung akut auf­tre­ten­der Be­schwerden benutzt werden als auch zur Verlaufs­be­ur­tei­lung bestehen­der Erkran­kungen. Die Untersuchung wird im Liegen durch­ge­führt und dauert in der Regel nur ein paar Minuten.

Dr. med. Carsten Zarling führt bei einer Patientin eine Sonographie der Bauchorgane durch
Darmsonographie

Zur differentialdiagnostischen Ab­klärung von Bauchschmerzen kann auch die Ul­tra­schall­untersuchung des Darmes ein wichtiger Baustein sein.

Mit Hilfe von modernen hoch­auf­lösen­den Ultraschallsonden kann man präzise den Dünn- und Dick­darm darstellen, um so Er­kran­kungen wie z. B. eine Appendizitis, eine Divertikulitis oder chronisch-ent­zünd­liche Darmerkrankungen festzustellen.

Insbesondere bei den chronisch-ent­zünd­lichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist die Darm­sono­graphie eine sehr gute Methode, um den Krank­heits­verlauf und den Therapieerfolg zu über­wachen.

Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysma

Bei einem Bauchaortenaneurysma ist die Bauchschlagader (Aorta ab­do­mi­na­lis ) auf ≥ 3 cm krankhaft erweitert. Die Mehrzahl der Aneurysmen ent­steht aufgrund einer Ver­kal­kung der Arterien (Atherosklerose).

Das Bauchaortenaneurysma ver­ur­sacht meistens keine oder nur sehr wenige un­spe­zi­fi­sche Symptome wie diffuse Bauch- und Rücken­schmer­zen. Bleibt es un­er­kannt, kann es in einem fortgeschrittenem Stadium rasch zum Tode führen. Mit dem Ultraschall kann man ein Aneurysma frühzeitig erkennen.

Insbesondere bei Männern ab dem 65. Lebensjahr ist das Risiko, an einem Bauch­aorten­aneu­rysma zu erkranken, erhöht. Dies hat dazu geführt, dass die ge­setz­lichen Kran­ken­kassen die Kosten für eine diesbezügliches Ultraschall-Screening vollständig über­nehmen.

Ultraschall der Schilddrüse

Die Untersuchung der Schilddrüse mittels Ultraschall wird häufig bei Symptomen der Schild­drüsen­über- oder -unter­funktion durchgeführt oder wenn in der Routine­labor­dia­gnos­tik veränderte Blut­kon­zen­tra­tionen von Schild­drüsen­hormonen auf­gefallen sind.

Bei der Schilddrüsen-Sonographie können die Größe der Schilddrüse, die Struktur des Organs (bei­spiels­weise Knoten) und die umliegenden Strukturen wie Lymph­knoten und Blutgefäße beurteilt werden.

Monitoraufnahme einer Schilddrüsensonographie

Funktions­diagnostik

Diagnostik von Unver­träg­lichkeiten mittels des H2- Atemtestes

Wenn Sie an Beschwerden wie Bauch­schmerzen, Blähungen, Übel­keit und Er­bre­chen oder Durchfall leiden, können häufig Un­ver­träg­lich­keiten auf be­stimmte Nahrungsmittel vorliegen. Hierzu zählen vor allem die Laktose- und Fruk­tose­intoleranz sowie die Sorbit­intoleranz.

Bei einer Milch­zucker­un­ver­träg­lich­keit (Laktose­in­to­leranz) besteht in der Regel eine Enzymschwäche, die dazu führt, dass der auf­ge­nommene Zucker im Dünn­darm nicht adäquat verwertet werden kann, so in den Dickdarm gelangt, wo er dann von Darmbakterien zersetzt wird.

Ähnlich verhält es sich bei der Fruk­tose­intoleranz, bei welcher aufgrund eines im Dünndarm fehlenden Ei­weißes die Fruk­tose nicht voll­ständig auf­ge­nom­men werden kann. 

Auch hier gelangen die Fruktose­mole­küle in den Dick­darm und werden von Darm­bakterien zersetzt. Die dabei ent­stehen­den Blähungen können zu Beschwerden führen.

Bei beiden Nahrungs­mittel­into­le­ran­zen entsteht durch die bakterielle Zersetzung der Kohlenhydrate im Darm Wasser­stoff. Dieser Wasser­stoff wird ins Blut auf­ge­nommen und von dort über die Lunge abgeatmet. Mit Hilfe spezieller Messgeräte kann man nun den Wasserstoffgehalt in der Ausatemluft nachweisen und so eine Nahrungs­mittel­unver­träg­lichkeit dia­gnos­tizieren.

Die Atemtests sind einfach durch­zuführen und wenig belastend.

Dr. med. Casten Zarling zeigt einer Patientin das Gerät für den H2-Atemtest zur Diagnostik von Unverträglichkeiten
Wir bieten folgende Untersuchungen an:
  • H2-Atemtest auf Laktoseintoleranz
  • H2-Atemtest auf Fruktoseintoleranz

Spezial­sprech­stunde für chronisch-ent­zünd­liche Darm­erkrankungen

Siegel vom bng als zertifizierte Schwerpunktpraxis für CED
Siegel vom bng als zertifizierte Schwerpunktpraxis für CED

Morbus Crohn & Colitis ulcerosa

Zu den chronisch-entzündlichen Darm­erkran­kungen (CED) gehören ins­be­son­de­re Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU). Hierbei handelt es sich um schub­weise oder konti­nuier­lich auftretende ent­zünd­liche Ver­än­derungen des Darmes, deren Häufigkeit in der Bevölkerung in den letz­ten Jahren deutlich zu­nimmt. Die Erkrankungen können in jeder Al­ters­gruppe auf­treten, nicht selten werden diese bereits bei sehr jungen Menschen diagnostiziert.

Da diese Erkrankungen chronisch ver­laufen, stellen die körper­lichen Symp­tome – wie Bauchschmerzen und Durchfälle – für die Patienten meist auch eine große psychische Heraus­for­de­rung dar. Ein be­son­de­res Vertrauensverhältnis zum be­han­delnden Arzt und eine langfristige Behandlung sind uns daher sehr wichtig.

Diagnose & Verlaufskontrolle

Um eine chronisch-entzündliche Darm­erkrankung dia­gnos­tizieren zu können, ist in der Regel eine Endos­kopie notwendig.

Für die Verlaufskontrolle der Darm­er­kran­kung bieten wir zudem eine Ul­tra­schall­unter­suchung des Darmes (Darm­sono­graphie) und die Be­stim­mung von Ent­zün­dungswerten im Stuhlgang (fäkales Calprotectin) als alternative schonende Unter­suchungs­verfahren an.

Dies ermöglicht uns eine rasche, orien­tierende Beurteilung der Ak­ti­vität einer chronisch-ent­zünd­lichen Darmerkrankung. Die Häufigkeit von en­dos­kopischen Untersuchungen kann durch diese Methoden teilweise reduziert werden.

Erstgespräch & Therapieplan

Zu einem vereinbarten Termin bitten wir Sie, einen Über­wei­sungsschein Ihres Hausarztes und die bisher erhobenen Vorbefunde (Arztbriefe, La­borwerte etc.) mitzubringen.

Wir besprechen dann mit Ihnen, ob Unter­suchungen oder andere me­di­kamentöse Behandlungen sinnvoll und notwendig sind.

Dabei bieten wir Ihnen eine Ihren indi­vi­duellen Wün­schen und Be­dürf­nissen an­ge­passte, leit­linien­ge­rechte medi­ka­men­töse Therapie, bei der auch neu zu­ge­las­se­ne Medikamente Berücksichtigung finden.